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Die EU – ein Überblick

 

Europa so aktuell wie nie zuvor und in seinen Grundzügen doch noch immer unbekannt. Was ist die Europäische Union, wer gehört dazu und was hat es mit der Eurozone auf sich? Längst ist es jedem eindeutig, ohne EU geht es nicht. Doch wie wird es mit der Europäischen Union weiter gehen?

Europäische Union: Wer gehört dazu?

Die EU ist ein Staatenverbund, der aus 27 europäischen Ländern besteht. Diese sind, die sechs Gründerstaaten, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Bundesrepublik Deutschland und das Königreich der Niederlande. Sie gründeten am 25. März 1957 die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, EWG. 1973 gab es die erste Norderweiterung. Jetzt kamen auch das Vereinigte Königreich, Irland und Dänemark hinzu. Es folgten 1981 Griechenland, Portugal und Spanien, 1986. Im Jahr 1990 kam durch die Wiedervereinigung Deutschlands 16 Millionen neuer Bürger hinzu. Im Jahr 1993 wurde dann aus der EWG die Europäische Gemeinschaft EG. Die zweite Norderweiterung fand 1995 statt. Mit ihr kamen Schweden, Finnland und Österreich hinzu. Die Norweger stimmten zu diesem Zeitpunkt bereits zum zweiten Mal gegen einen Eintritt in die EU. Die erste Osterweiterung trat am 1. Mai 2004 in Kraft. Sie brachte zehn neue Mitgliedsstaaten. Diese sind Tschechien, Slowenien, Slowakei, Polen, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta und Zypern. In 2007 kamen dann auch Rumänien und Bulgarien hinzu. Die Bevölkerung der Europäischen Union ist somit auf nahezu eine halbe Milliarde Menschen angewachsen.

Die Europäische Union und das Geld

Die Europäische Union ist nicht die Euro Zone. Zu den 17 Euro Ländern gehören Zypern, Spanien, Slowakei, Slowenien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Österreich, Portugal, Malta, Irland, Italien, die Niederlande, Luxemburg, Belgien und Deutschland. Großbritannien und Dänemark haben eine Ausstiegsoption. Die restlichen acht Mitgliedsstaaten erreichen die Konvergenzkriterien derzeit noch nicht. Doch die Europäische Union ist nicht nur ein sehr handlungsfähiger, Wirtschaftsbund. Sie ist vor allem ein politisches Bündnis. Gegründet unter dem Eindruck des letzten Krieges hat das europäische Bündnis mehr als ein halbes Jahrhundert Frieden, Sicherheit und Wohlstand hervorgebracht. Gleichzeitig wird ein Binnenmarkt aufgebaut, der nach innen freizügig und nach außen mächtig ist. Eine wichtige Aufgabe der EU ist das Engagement für Menschenrechte und Demokratie. Gerade die wirtschaftliche Schlagkraft macht dabei den Beitritt zur EU für viele Staaten immer interessanter. Dieser ist jedoch nur mit einer demokratischen Verfassung überhaupt möglich.

Die Zukunft Europas

Die Zukunft Europas liegt in der Europäischen Union. So einfach und deutlich lässt sich dies zusammenfassen. Die EU, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum Leben erweckt, wandelt sich in jeder Generation mit ihren Aufgaben. Längst ist der Binnenmarkt entwickelt. Nun müssen die Geburtsfehler bei der Euro Geburt berichtigt werden. Dies wird viel Kraft und Energie kosten. Gleichzeitig zeigt die EU, derzeit unter anderem am Beispiel Ungarn, ihre große Bedeutung für die Demokratie. Auch die europäische Menschenrechtskommission wird bedeutsamer und der Europäische Gerichtshof immer mächtiger. Dies alles zeigt die Richtung, in die die EU zu gehen vermag. Die Vereinigten Staaten von Europa, eine Utopie – eine Gute? Zumindest noch eine Ferne.

Img.: tacna – Fotolia.com

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