Welche private Altersvorsorge passt für mich?

 

Registerkarte RenteWer im Alter finanziell abgesichert leben möchte, darf sich nicht allein auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen. Stattdessen sollten Sie möglichst früh mit zusätzlichen Sparanstrengungen beginnen. Wägen Sie aber zuvor ab, welche Vorsorgeform sich für Sie lohnt.



Welche Vorsorgeformen infrage kommen

Eine private Altersvorsorge können Sie auf viele unterschiedliche Weisen organisieren. Finanzdienstleister, wie die Tecis Finanzdienstleistungen AG, beraten Sie hierzu gern persönlich. Im Folgenden finden Sie zunächst einen Überblick über die gängigen Formen und ihre Vor- und Nachteile:

  • Kapitallebensversicherung: Sie sparen nicht nur eine Zusatzrente an, sondern sichern Ihre Hinterbliebene auch für Ihren Todesfall ab. Die Gebühren liegen aber hoch, zudem sank in den letzten Jahren der staatlich garantierte Mindestzinssatz.
  • Klassische Rentenversicherung: Die Erträge hängen vom aktuellen Zinsniveau ab. In Niedrigzinsphasen hält sich die Rendite deshalb in engen Grenzen, dafür profitieren Sie von einer hohen Sicherheit.
  • Fondsbasierte Rentenversicherung: Bei dieser Altersvorsorgeform fließt zumindest ein Teil Ihrer Beiträge in Investmentfonds. Insbesondere Aktienfonds versprechen langfristig eine ansprechende Rendite. Auf der anderen Seite unterliegen sie Kursrisiken. Bestenfalls wählen Sie eine Police, die eine Mindestrente garantiert.
  • Wohneigentum: Auch die eigene Wohnung oder das eigene Haus dienen der Altersvorsorge. Im Gegensatz zu einer Zusatzrente kommen Sie sofort in den Genuss Ihrer Investition, Sie erfüllen sich Ihren Wohntraum bereits in jüngeren Jahren. Nach dem Abbezahlen des Kredits wohnen Sie kostenfrei, damit entfällt ein wesentlicher Punkt der Lebenshaltungskosten.

Rendite als entscheidender Faktor

Bei der Höhe der Zusatzrente kommt es auf die Rendite des Vorsorgeprodukts an. Viele vernachlässigen diesen Aspekt, dabei ergeben sich je nach Ertrag massiv unterschiedliche Vorsorgevermögen. Sparer sollten daraus drei Konsequenzen ziehen: Erstens sollten sie Anlageformen bevorzugen, die eine überdurchschnittliche Rendite bei akzeptabler Sicherheit versprechen. Jüngere Menschen können zum Beispiel eine fondsbasierte Police abschließen, bei langen Laufzeiten machen zwischenzeitliche Schwankungen an den Börsen nichts aus. Zweitens sollten Anleger innerhalb einer Vorsorgeform die Angebote vergleichen. Hohe Gebühren minimieren die Rendite, das sollten Sparer meiden. Drittens sollten sie nicht nur auf Versicherungen setzen, sondern ergänzende Produkte abschließen. So bestechen Fondssparpläne durch sehr niedrige Kosten.

Staatliche Förderungen nutzen

Bei der Altersvorsorge empfiehlt es sich zudem, die staatlichen Förderinstrumente Riester- und Rürup-Rente auszuschöpfen. Für die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigte eignet sich die Riester-Rente, für Besserverdienende und Selbstständige die Rürup-Förderung. Die Unterstützung besteht in Zuschüssen beziehungsweise Steuervorteilen.

Foto: Frank Täubel – Fotolia

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